Kennen Sie schon dieter bruhns?


Dieter Bruhns, 1949 in Lübeck geboren, ebendort aufgewachsen, studierte in Kiel Pädagogik, Hauptfach Kunst, zweites Fach Mathematik.
Nach Abschluss und 20-jähriger Unterrichtstätigkeit an einer Realschule am Rande Lübecks ist er als freischaffender Künstler aktiv.

„Trotz meiner 60 jahre bilde ich mir ein, lernfähig zu sein und überprüfe dauernd, ob das so bleibt, indem ich mir Ziele stecke, an die ich mich vorher nicht heran gewagt hätte.
Ich konzentriere meine künstlerische Arbeit gern auf Themen, in der die Einwirkung durch die Zeit eine wesentliche Rolle spielt. Die Zeit verändert die Dinge und Sichtweisen. In dieser Veränderung, dem Wechsel, Wandel, der Vergänglichkeit sind immer eine Reihe von Faktoren wirksam die von außen wahrgenommen werden…
In unserer Zeit ist der Computer für die Bildentwicklung, -produktion, -präsentation sowie die Vernetzung in der Kommunikation von wachsender Bedeutung.
Ich sehe da ein großes Feld an Gestaltungsmöglichkeiten, das mich in seiner Struktur auch als Mathematiker fordert. Ein großer Reiz für mich, der ich über 20 jahre lang vorwiegend trockene Mathematik an einer Realschule unterrichtet habe.
So beschäftige ich mich auch mit der „digitalen Bildnerei“. Im Grunde ein „ausZahlenBilderMachen“. Auch wenn dabei viel über Effekte geredet wird, meine ich, dass der Computer als
Gestaltungsinstrument verstanden werden kann und somit zur Produktion eines Kunstwerks dienen kann. Gleich mit einem Vorurteil aufgeräumt: auf Knopfdruck entsteht hier kein Kunstwerk!
Auch die perfekte Bedienung von entsprechenden Programmen reicht nicht aus. Nicht jeder „User“ kann soetwas bewerkstelligen, genauso wie nicht jeder, der Pinsel und Farben nimmt, malt…auch gleich Kunstwerke schafft.
Für mich ist das Ergebnis ein anderes als für den Betrachter. Wie beim Maler oder Zeichner auch, weiß ich um alle Feinheiten, Bedeutungsebenen, technische Finessen…
Zusätzlich gebe ich meinen digitalen Bildern einen virtuellen Weg mit, der sagt, wo und wie sie dem Betrachter begegnen…Was mich allerdings betrübt, ist das „NichtGreifbare“an Computerkunst. Ich kann mein Werk nicht anfassen, es ist nichts wirklich Taktiles, Greifbares da. Ich kann zwar etwas ausdrucken oder auf dem Bildschirm sehen, aber das stellt mich letztlich nicht voll zufrieden. Das hat etwas von der Kunstrichtung „concept“, die auch noch dem Betrachter dieses Gefühl vermittelt, da ist was versteckt, nur virtuell vorhanden…
Zum Glück gibt es da noch etwas, das ich zwar manchmal vernachlässige, aber nicht aufgeben will und kann: die Malerei, die Bildhauerei, das Zeichnen und natürlich das handfeste Collagieren.
Die Ergebnisse dieser Arbeiten über den Computer zu veröffentlichen, ist für mich schwieriger als bei digitalen Werken, weil das Medium für mich „gefühlt-besetzt“ ist. Die analogen Arbeiten erhalten einen Platz auf wirklichen Ausstellungen. Jedes Jahr gönne ich mir diesen Aufwand. Und jedesmal lohnt es sich…“

Exhibition: „Collage  1997 – 2010“  
         
Dieter Bruhns, born in Luebeck/Germany, grown up there, study of educational science in Kiel/Germany, majoring in Fine Arts, second subject Mathematics.
After graduation and 20 years teaching at a highscool near Luebeck, he is working actively as a free artist…

The exhibition shows analogue and digital Collages made 1997 – 2010. If you expect to see conventional paper collages, you will be surprised. The Artist goes his own way, he puts other materials together in his artwork. A mix of glue, sand and pigments fix it. You can feel something of soft earth in the ground of the pictures, called Scherbenbilder.
Analogue called are Scherbenbilder around the subject of „Torso“.  Also  arrangements in square forms, that pick out ‚chaos and order‘ or ‚crash and linking‘  as  central themes: the momories.
Irdenware of the middleages, Steinzeug, Fayence Ceramic, Porzellan of the last ancient and more is the material in Bruhns artworks. Objèts Trouvées, self collected, find new connections.
It wins meaning in the composition and sets off a loss of function.
Digital called are Bruhns Collages, created with computer and printed in license. Here digital material is worked over and over again, cutted into the very deep view. So you can find space for associations. „…washing blue sights directed borderline to far realities “

1. april 2010 – 4. january 2011  Möwenpick Hotel Luebeck/Germany

blueBall

Höhe: 100 cm Verkaufsoption: Festpreis
Breite: 100 cm Preis: Festpreis 360,00 €
Technik: Digitale Technik Postleitzahl: 23554
Bildträger: Gewebe – Leinwand Ortschaft: Lübeck (D)
    Unterschrift: rechts unten
~ K U N S T ~ L E B E N ~ C O M ~

http://tinyurl.com/32mwvwg

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