Archiv für April 2011

Ausstellungen? – noch keine…

April 30, 2011

…erzählen Sie mir nicht, warum dies so ist. Wenn Sie Ihre Kunstwerke öffentlich zeigen wollen, tun Sie dies.

- über das Internet

- bei Gruppen- oder Einzelausstellungen

- über eine Galerie ihres Vertrauens

Warten Sie nicht darauf als Künstler entdeckt zu werden, in den meisten Fällen werden Sie nicht einmal als solcher wahrgenommen.

Künstler sein bedeutet auch in Eigenregie ein knallhartes Marketing zu betreiben, es ist nicht immer ein genüsslicher Zeitvertreib. Arbeiten und schleifen Sie an Ihrem Profil, erfinden Sie sich als eigenständige Marke und der damit assoziierten Eigenschaften.

Beenden Sie ein Schattendasein als Nobody, zeigen Sie sich mit Ihrer Kunst der Welt und nehmen Sie Kritik niemals persönlich.

Über die Webseite der kuenstlerlounge gelangen Sie an viele nützliche Informationen, welche Sie nichts kosten außer der Mühe diese zu lesen und umzusetzen.

Heute schon was verkauft?

April 27, 2011

Ist es Neugierde, echtes Interesse oder einfach nur belangloses Geschwätz, wenn diese Frage aller Fragen immer wieder gebetsmühlenartig zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit von Künstlern und anderen Mitmenschen im Umfeld gestellt wird?

Mit dieser Frage nerven sie sich gegenseitig, ihre Galeristen und überhaupt alle Mitmenschen, mit welchen sie in Kontakt stehen.

Es ist ähnlich wie bei den Anglern, dort fragt man: „…und, heute schon was gefangen?“

Merken Sie, geschätzte Kollegin, geschätzter Kollege, wie dämlich solche Fragen eigentlich sind?

Der erfolgreiche Künstler spricht nicht über seinen Erfolg – er hat ihn und ist sich dessen vollkommen bewusst.

Auch muss sich der Erfolgreiche nicht ständig (selbst) beweihräuchern lassen, er

diskutiert nicht permanent in Kunstforen um des Kaisers Bart.

Ein Geheimnis seines persönlichen Erfolges ist seine Selbstsicherheit, er ist sich sicher über sein Schaffen, Kritik interessiert ihn nicht wirklich, er scheut sich nicht auf- und anzugreifen.

Schlussendlich ist diesem Typ der Verkauf so hoch wie breit, er verkauft auch nicht an jeden, prostituieren tut er sich schon überhaupt nicht.

Ausschreibungen und Preise sind ihm ein Gräuel, in der Öffentlichkeit ist er selten anzutreffen, diese hält ihn nur vom Kunstschaffen ab.

Der erfolgreiche Künstler lebt von, durch und mit seiner Kunst, Geld interessiert ihn eigentlich nicht, er benutzt die bunten Fetzen als Tauschmittel, solange er dafür etwas bekommen kann.

Gerne macht er Tauschgeschäfte, da gehen tatsächliche Werte über den Tisch.

Eigentlich ist der erfolgreiche Künstler bestens für die kommenden schlechten Zeiten gerüstet – mit seiner Kreativität kommt er besser über die Runden wie die auf imaginäre Währungen gepolten Zeitgenossen.

Resümee:

Korrekt müsste die Frage lauten: „Heute schon etwas getauscht?“

Dies ist keine anstößige Frage, weil hier gleichWERTige Dinge den Eigentümer wechseln.

Es ist durchaus fair und anständig etwas, was einem selbst etwas bedeutet, einzutauschen, aber eine große Dummheit ein Kunstwerk gegen wertlose

Papierfetzen herzugeben.

In Edelmetallen ginge es auch, besser sind Nahrungsmittel oder auch hin und wieder eine Obstwiese….

fruta 1

Kennen Sie schon bernd vagt?

April 26, 2011

Kurze Biografie.

Ich bin 1953 in Rostock geboren und lebe dort heute noch. In der Jugend  eher mit Hardrockmusik aktiv beschäftig,  kam nun in der gesetzteren Zeit der Spaß am Malen hinzu. Nun möchte ich mich, das Internet machts möglich, nach aussen hin ein wenig profilieren. Ausserdem hoffe ich dadurch noch viel zu lernen und zu erleben.

Spiralgalaxieabstrakt

Höhe: 100 cm Erwerb durch: Preisverhandlung
Breite: 75 cm Preis: VB 119.00 €
Technik: Digitale Technik Postleitzahl: 18107
Bildträger: Datei Ortschaft: rostock deutschland
    Unterschrift: rechts unten

 

M i T . K U N S T ~ L E B E N . C O M

 

http://www.kunst-leben.com/index.php5?id=12744&fall=1

Alles nur ein Fake…

April 25, 2011

Es bedarf keiner weiteren Erläuterungen, dass man, wenn man eine öffentliche Person ist, recht viel elektronische Post erhält. Darunter finden sich auch immer wieder zahlreiche Schreiben deren Betrugscharakter dem geübten Empfänger nicht entgehen wird.

Zum Thema Fake finden Sie hier einige gute Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fake

Über gezielte Suchrecherchen kommt man dem Faker recht schnell auf die Spur – in der Regel bringe ich diese Vorfälle direkt zur Anzeige inklusive aller ermittelten Daten.

Anhand des nachfolgenden Beispiels aus unserem Antwortschreiben können Sie selbst erkennen, wie so etwas gemacht werden kann, folgen sie den Links und Sie erkennen den Betrugsversuch.

Dear Kseniya,

Personal info: 

http://www.russian-mates.com/blacklist/gssarchive/kseniya_proschenkowa_zzllyfly23-yahoo.com_moscow.html

http://www.russian-mates.com/include/example.html

 

http://www.google.de/#q=Kseniya+Proschenkowa&hl=de&prmd=ivns&ei=c3S1TaybJtHGtAbAwMTgDA&start=0&sa=N&filter=0&bav=on.2,or.&fp=58b7d217b58a1b52

 

http://www.google.de/search?q=Kseniya%20Proschenkowa&hl=de&prmd=ivns&filter=0&bav=on.2,or.&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi

 

Crime of fraud, forgery

Filed charges, investigations launched, set German Embassy informed.

Best regards

Enclosures Passports

    

Es ist möglich jedes Profil im Internet zu erschaffen, es ist nicht sicher, ob sich dahinter tatsächlich diese oder eine Person verbirgt.

Prüfen Sie immer die Identität von Personen nach welche Ihnen Vertrautheit vorgaukeln.  

Geben Sie keine intimen Informationen preis oder beantworten persönliche Fragen.

Daher geben Sie niemals persönliche Daten preis oder überweisen Geld an Ihnen fremde Personen.

Daher senden wir allen uns nicht persönlich bekannten Anfragern eine Standardantwort zu – dies sollte genügen:

Dear XYZ,

for more information,

see http://www.orfeu-de-santateresa.com/

Yours sincerely

Glauben bedeutet nicht wissen – glauben Sie nichts bevor Sie keine Beweismittel haben. -

Eigentlich sind Künstler – Innen auch nur Menschen

April 24, 2011

Erich Heeder (Sonntag, 24 April 2011 08:56) schrieb mir heute diese Botschaft in mein Gästebuch 

„Eigentlich sind Künstler – Innen auch nur Menschen!!! Aber so wie China beweißt, geht man hier andere Wege!! Das Künstler – Innen (auch nur Menschen) anders denken, ist in unserer Gesellschaft doch nicht mehr neu!!! Ich stelle mir gerade vor, das ich durch meine politische Zeitkritik verhaftet, oder aus der Gesellschaft entfernt werde, und keiner weiß wo hin!! Dann wird mir doch ganz anders!! Da bei haben wir doch in unserer politischen Gesell -
schaft das Recht zu denken,und zu sagen, was wir gerade denken! Aber wenn das politische System es nicht zu läßt, wo zu dann noch Kunst und Kultur?? Es fehlt nur noch, das wir alle auf diesem Planeten ausgesiebt werden!! Die guten dürfen ihre Werke repräsentieren,die Kritischen werden überwacht, und haben Ausgangs -
sperre!! Vielleicht ist das so auf diesem Planeten, oder vielleicht auch nur Gespinne?? Ich finde es gut, das wir unsere Meinung in diese Welt transportieren!! Ob wir da mit etwas verändern (politisch gesehen), ist eine andere Sache!! Wenn ich immer die Staatsempfänge in China beobachte, haben alle Angst,das durch zu setzen, oder zu fordern,das
dieses Land endlich etwas demokra -tischer wird!! Aber so wie wir ja wissen, ist es in vielen Ländern auch nicht anders, oder besser!! Deshalb müssen wir alle in der Kunst,viel politischer werden!! Oder anders gesagt, Zeit kritischer!!

In diesem Sinn,
Erich Heeder
Stadtteilkünstler,Objekte,Performer,
Autor,und Dichter“

Galerie im Kaiserhof zu Baden-Baden

April 23, 2011

„Todesanzeige für Jesus“

April 22, 2011

>Ungewöhnliche Aktion eines Nürnberger Dekans – 21.04. 12:11 Uhr

NÜRNBERG  – Auf ungewöhnliche Weise hat der Nürnberger Dekan Dirk Wessel versucht, den Zeitungslesern den Sinn des Karfreitags nahe zu bringen. Er gab eine Todesanzeige auf für „Jesus Ben Josef“.

Der eine oder andere mag sich  bei der Lektüre der Todesanzeigen in der NZ gewundert haben: „Wir gedenken an den Tod von Jesus Ben Josef, genannt der ,König der Juden‘. *04 v. Chr. 34 n. Chr.“, hieß es dort. Darunter folgte die Einladung zu einer Trauerfeier: am Karfreitag um 15 Uhr in der Kirche St. Leonhard. Der ungewöhnliche Einfall stammt von Dekan Dirk Wessel – nun ja, eigentlich sei sie abgekupfert, sagt er auf Anfrage. Vor 20 Jahren habe eine katholische Kirche eine solche Anzeige in den „Fürther Nachrichten“ veröffentlicht. Die Idee gefiel Wessel, und nun setzte er sie selbst um. Auch die rund 1000 Gemeindemitglieder erhielten die Anzeige als persönliche Einladung.

„Wir wollen damit darauf aufmerksam machen, dass am Karfreitag der Tod eines echten Menschen betrauert wird“, erklärt der Dekan. „Wenn jemand stirbt, der einem nahe steht, sind das die dunkelsten Stunden. Für das Christentum ist der Karfreitag der dunkelste Tag.“ Heutzutage wüssten viele Menschen gar nicht mehr, was an Karfreitag gefeiert wird. Und sogar das historisch korrekte Geburtsjahr (oder was die Historiker dafür halten) wählte man für die Anzeige. Die christliche Zeitrechnung beruht auf einem Rechenfehler.

Übrigens: Ursprünglich sollte Wessel für die Anzeige den (höheren) Preis für inserierende Unternehmen bezahlen. Er bestand aber darauf, dass es sich bei Jesus um einen Familienangehörigen handele – mit Erfolg. <

Quelle: http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/todesanzeige-fur-jesus-1.1174476

ich bin Künstler – was muss ich tun?

April 20, 2011

…am besten nichts…

Selbstdarstellung des Kunstschaffenden… Satire

1

Anfrage eines Kunstschaffenden:

>Was kann ich tun, dass ich Kunstinteressenten ja nicht auf mich aufmerksam

mache, die dann auch wirklich keine Bilder von mir kaufen würden?<

Antwort:

Ihre Selbstpräsentation:

1. Ihr Künstlername

Damit auch Sie unter dem gewünschten Namen in einer Suchfunktion oder auch

z. B. bei Google etc. auf keinen Fall gefunden werden, müssen Sie folgendes tun:

Entscheiden Sie sich, unter welchem Namen Sie nicht gefunden werden wollen.

Am besten nehmen Sie den Namen, unter dem Sie als Künstler unbekannt sind

oder unbekannt bleiben wollen. In der Regel wird dies Ihr richtiger Name sein,

>Vorname Nachname<, z. B. Otto Unbenannt oder ausnahmsweise auch ein

Künstlername, z. B. >Pinsel<. Diesen Namen geben Sie als Künstlernamen ein.

Abzuraten wäre den eigenen, richtigen Namen auch als Künstlernamen

einzugeben, da er in der Regel keinerlei Phantasien und Emotionen weckt.

Künstler- oder Phantasienamen wirken professionell, manchmal genügt auch eine

Buchstaben oder Zahlenkombination, vielleicht >xyz-0art< alles ist möglich…

Wenn Sie selbst öffentlich mit Ihrem Namen zu Ihrer Kunst stehen müssen, wie

sollen dies erst andere können, indem sie ein Kunstwerk von Ihnen kaufen,

dessen Erschaffer ja edel und anonym ist?

2. Ihr Selbstporträt

Unter einem >Selbstporträt< können Sie über Ihr künstlerisches, privates, oder

was Ihnen so in den Sinn kommt, Selbstverständnis phantasieren. Was bedeutet

für Sie Ihre Kunst? Natürlich nichts. – Ausnahme Umsatz und möglichst hoher

Gewinn… Wie sind Sie zur Kunst gekommen? Mit einem Pinsel in der Hand den

Geburtsakt beendet… Was ist für Sie das Besondere daran? Natürlich nichts,

virtuelle Wahrnehmung ist nur eine Wellenlänge in der Physik… Je unklarer ein

Leser gar nichts versteht, warum Sie Ihre Kunst so miserabel machen, wie Sie es

gerade tun, desto besser kann er Sie und Ihre Kunstwerke nie wieder verstehen

oder gar einordnen, wohin auch?

3. Ihr Portraitfoto

Sie sollten unter keinen Umständen ein professionelles Foto von sich

veröffentlichen. Wer möchte nicht wissen, wer genau hinter dem Werk steckt,

bevor er es kauft? Sehr empfehlenswert sind preiswerte Passfotos aus dem

Automaten, ausgeschnittene Schnappschüsse ihrer letzten Orgie, digital

bearbeitete Computerbilder, Zeichnungen oder selbst gemalte Selbstporträts, all

dies macht einfach einen professionellen Eindruck. Anregungen finden Sie zuhauf

in sozialen Netzwerken…

4. Ihre Biografie

Unter >Biografie< sollten Sie die Stationen Ihres künstlerischen und natürlich

privaten Schaffens beschreiben. Welche Ausbildungen haben Sie gemacht?

Selbstdarstellung des Kunstschaffenden… Satire

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Keine, ist ja logisch. Sie hassen Kunstakademien, Meisterschüler etc.; Sie sind

einfach ein Lebenskünstler.

Welche Lehrer hatten Sie? Wozu? Naturtalent… Welche Studienreisen haben Sie

unternommen? Keine natürlich dank Geld- und Interessenmangel. Geben Sie die

wichtigsten Stationen Ihres Werdegangs als Künstler an. Sehr gut, beginnen Sie

immer mit einer ausführlichen Darstellung Ihres Geburtsvorganges und

vergessen Sie nie herauszustellen, >das Sie von Kindesbeinen an< den Pinsel

geschwungen haben, den Rest Ihrer Zeit waren Sie Arbeit suchend, nun haben

Sie genug Zeit und Muße gefunden um, dank einer Grundsicherung, sich völlig

Ihrer Kunst im Obdachlosenasyl hinzugeben… Bescheidenheit kommt immer gut

an und man fällt nicht weiter auf.

5. Ein persönliches Interview

Sie wissen ja noch gar nicht, niemand kauft Ihr Kunstwerk allein, sondern immer

auch den Künstler dazu, Doppelpack, da preiswerter. Je weniger ein Interessent,

hier Neugieriger, Scheinkäufer oder Spion aus dem befreundeten Lager, über Sie

als Künstler erfährt, desto schlechter kann er auch Ihre Werke einschätzen und

eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Das ist doch in Ihrem Interesse, oder wollen

Sie wirklich den ganzen Tag von wildfremden Leuten belästigt und befragt

werden? Kunstkäufer, oder diejenigen, welche vorgeben welche zu sein,

interessieren sich überhaupt nicht für den Künstler hinter dem Kunstwerk, außer,

es ließe sich dadurch der Verkaufspreis zu ihren Gunsten beeinflussen. Nutzen

Sie niemals ein Interview, damit der Käufer den Künstler hinter den Werken

besser kennenlernen kann, machen Sie unmissverständlich klar, dass Sie Ihre

Ruhe haben wollen, sonst wären Sie ja niemals (Lebens-) Künstler geworden.

6. Ihre Ausstellungen und ähnliches…

Zählen Sie unter >Ausstellungen< auf, wo Ihre Werke zu sehen waren, aktuell

zu sehen sind und in Zukunft zu sehen sein werden. Nämlich nirgendwo! Ihre

Werke liegen sicher eingemottet im Keller und auf dem Dachboden und harren

dort auf Ihr Ableben – führt garantiert zur Preissteigerung. Viele Käufer wollen

sich die Werke gerne vorher in Ruhe ansehen, was natürlich niemals in Frage

kommt und eine persönliche Zumutung wäre, und gehen deshalb zu einer

Ausstellung des Künstlers, der sie interessiert und rauben ihm dort garantiert

den letzten Nerv…

In diesem Sinne viel Erfolg!

frei nach Orfeu de SantaTeresa

Wie kann ich meine Kunst besser vermarkten? …Satire

1

1. Titel Ihrer Kunstwerke

Geben Sie Ihren Werken auf keinen Fall einen Titel. Und zwar keinen passenden,

oder unpassenden, besser Fotodaten oder gar nichts, der einen Bezug zum Werk

haben könnte.

2. Einordnung Ihrer Kunstwerke

Ordnen Sie Ihre Werke auf keinen Fall richtig nach Technik und Stil ein. Nur so

bleiben Ihre Werke im Gespräch und gelten als Kreation eines neuen, ganz

eigenwilligen, Stils. Darüber hinaus werden Ihre Werke von Interessenten ganz

sicher niemals gefunden werden können.

3. Schlagworte Ihrer Kunstwerke

Eine Suchfunktion im Internet basiert auf sogenannten >Schlagworten< oder

Tags. Das bedeutet, Sie geben zu jedem Kunstwerk keine oder im besten Falle

unpassende Schlagworte ein. Zum Beispiel, Sie haben ein Portrait in Acryl

kopiert, welches gleichzeitig im Hintergrund sehr viel weiße Farbe enthält. Die

Schlagworte zu Ihrem Werk könnten folgende sein: Portrait, Acryl, weiß, Kopie.

Wenn jetzt ein vermeintlicher Kunstkäufer in der Suche diese Tags eingibt, findet

er hunderttausend Kopien, welche ihm gefallen. Nur, wenn Sie unpassende Tags

für jedes Werk eintragen, kann Ihr Werk niemals den Weg zum passenden

Käufer finden und Sie sind immer auf der sicheren Seite.

4. Fotos Ihrer Kunstwerke

Wenn es um die nicht professionelle Vermarktung von Kunst im Internet geht,

dann zählt vor allem eins: Der optische nicht vorhandene Eindruck des

Kunstwerks. Also am besten gar kein Bild einstellen. Das Foto Ihres Kunstwerks

ist nicht das einzige, was der Käufer zu sehen bekommt, wenn er sich für ein

Kunstwerk interessiert. Seine Kaufentscheidung trifft der Käufer fast allein

aufgrund des nicht vorhandenen optischen Eindrucks, den er sich durch das Bild

Ihres Kunstwerks auf dem Bildschirm erhofft. Schon eine URL auf eine nicht

abrufbare Internetseite ist hilfreich… Die Abbildung sollte deshalb so

minderwertig sein, dass es einerseits Angst und Schrecken beim Käufer erregt

und gleichzeitig das Kunstwerk möglichst unvollständig, wenn überhaupt,

wiedergibt, z. B. sehr geeignet eine schwarze Fläche, wo Ihre Abbildung zu

erwarten wäre.

Tipps dazu finden Sie hier nicht mehr, es genügt ein Blick ins Netz.

5. Beschreibungstexte Ihrer Kunstwerke

Schreiben Sie zu den Werken nichts. Wenn Sie Lust haben, evtl. die Maße und

die angewandte Technik, muss ja nicht stimmen… Wenn sich jemand ein Bild

gerade von Ihnen kauft, um es bei sich, dazu noch, zu Hause aufzuhängen und

es dann jeden Tag vor Augen haben zu müssen, dann will er sich mit dem

Kunstwerk auf gar keinen Fall identifizieren können. Dabei geht es oft gar nicht

so sehr um das >Aussehen<, sondern auch um das, was sich hinter dem Bild

verbirgt, nämlich fast immer die eigene Zimmerwand oder auch ein gut

bestückter Tresor. Was hat den Künstler zu diesem Werk inspiriert? Überflüssige

Farbreste vielleicht… Unter welchen Umständen ist es entstanden? Aus

Langeweile, Frust, Besuch ungeliebter Verwandter… Ursachen für den

Wie kann ich meine Kunst besser vermarkten? …Satire

2

künstlerischen Tatendrang gibt es viele, selbst Primaten malen gerne…. Ein

Käufer kauft ein Bild, wenn es denn sein muss, und dieses etwas mit ihm

persönlich zu tun hat, nämlich dem Erfüllungsgeschäft. Die Geschichte eines

Kunstwerkes sollte die Verbindung zwischen dem Werk und dem Käufer niemals

stärken, vielmehr dazu führen, das diese Angelegenheit einmalig bleibt.

6. Verkauf Ihrer Kunstwerke

Zahlreiche Künstler sehen dies komplett anders, ich empfehle aus Erfahrung

folgendes: Geben Sie niemals einen konkreten Preis für Ihr Kunstwerk an, immer

unklar bleiben. Die meisten Werke werden überhaupt nicht, oder im

schlimmsten Fall auch direkt und über Anfragen verkauft, sehr beliebt über

Auktionen. Auf gar keinen Fall sollten Sie Ihre Preisangaben, soweit Sie sich

tatsächlich dazu hinreißen lassen wollen, noch einmal überprüfen, bevor Sie ein

Werk veröffentlichen. Machen Sie es wie auf einem arabischen Markt, feilschen

Sie um jeden Preis, rechnen Sie jede Arbeitsstunde vor, das Material, die

Rahmung und Ihre Mühe, das Werk überhaupt gefertigt zu haben – sind Sie jetzt

einfach ehrlich und Sie selbst, Sie hatten doch niemals die Absicht Ihre

Kunstwerke an irgendwelche fremden Leute zu verkaufen, welche keinen blassen

Schimmer von Kunst haben, geschweige denn überhaupt Ihrer besonderen Kunst

und deren Verständnis würdig sind. Stimmt es oder habe ich recht?

In diesem Sinne viel Erfolg!

frei nach Orfeu de SantaTeresa

suche kuenstler – michaela nagel

April 19, 2011
hallo leute,

alle die malen/oder auf einer art und weise kuenstlerisch taetig sind.eine ausstellung fuer jeden der unbedingt mal ausstellen moechte.

einige kuenstler und ich werden naechstes jahr eine große kunstausstellung organisieren.

Wir suchen natuerlich kuenstler vorab.. leider wird der spaß auch etwas kosten. aber wir werden durch einige sponsoren den betrag nach unten druecken .die ausstellung wird so aussehen... 2000 qm haben wir zur verfuegung es werden einheitlich stellwaende besorgt.. man muss nur die bilder selbst aufhaengen die stellwaende stehen schon.

ich kann momentan noch keinen betrag nennen... werde aber euch auf dem laufenden halten.
das ganze steckt in den kinderschuhen..

ihr duerft euch bei mir bewerben das heisst
kurze vita, ein link auf eure hp...

michaela@autokosmetik-nagel.de

der standort ist die große weinstadt wiesloch bei heidelberg, erste tankstelle der welt

fragen beantworte ich gerne per pn oder per mail.
Sponsoren waeren auch gut, dann wird das ganze fuer die kuenstler billiger. ich bin fleißig am suchen, vielleicht kennt und habt ihr ja firmen die solch ein projekt unterstuetzen moechten ..

gruß mini
michaela@autokosmetik-nagel.de

Petition Ai WeiWei

April 16, 2011

Deutsch:

Hallo zusammen,

ein kleiner Aufwand, ein kleiner Schritt.

Bitte unterzeichnen auch Sie die Petition für

die Freilassung von dem chinesischen Künstler Ai WeiWei,

der in China im Gefängnis sitzt wegen seiner System kritischen Haltung.

Danke

Paul Raphael Reindl

www.eigen-art-eching.de

www.artistsforfreedom.net

From: Gianfranco Doti

Sent: Saturday, April 16, 2011 12:38 AM

To: Paul Raphael Reindl

Subject: Freedom for Ai WeiWei

Salve

ein kleiner Aufwand, ein kleiner Schritt

http://www.change.org/petitions/call-for-the-release-of-ai-weiwei

weitere Infos unter

http://www.gianfrancodoti.blogspot.com/

http://www.facebook.com/home.php?#!/profile.php?id=100001918392047

Dieses e-Mail an Freunde weiter leiten. Vielen Dank für die Unterstützung

Gianfranco Doti

English:

Hi,

A small effort, a small step.

Please also sign the petition for

the release of the Chinese artist Ai Weiwei,

sits in jail in China for its system-critical attitude.

Thanks

Paul Raphael Reindl

www.eiger-art eching.de

www.artistsforfreedom.net

From: Gianfranco Doti

Sent: Saturday, April 16, 2011 12:38 AM

To: Paul Raphael Reindl

Subject: Freedom for Ai Weiwei

Salvo

A small effort, a little step

http://www.change.org/petitions/call-for-the-release-of-ai-weiwei

more info at

http://www.gianfrancodoti.blogspot.com/

http://www.facebook.com/home.php? # / profile.php? id = 100001918392047

This e-mail to friends forward. Thank you for your support

Gianfranco Doti

Ai WeiWei

http://kuenstlerlounge.jimdo.com/aktuelles/


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